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Agile Strategieentwicklung: Hindernisse wahrnehmen und beseitigen

10. Juni 2023

Agile, der Schweizerische Dachverband der Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen, setzt sich seit mehr als 70 Jahren für deren Sichtbarkeit, Teilhabe und Selbstbestimmung in der Schweiz ein. 

 

Die Vision von Agile ist es, dass Menschen mit Behinderungen unabhängig leben, dass ihre Rechte verwirklicht werden und dass eine echte Gleichstellung erreicht wird. Agile kämpft gegen den sogenannten "Ableismus", die Ablehnung und Diskriminierung, die auf der Vorstellung beruht, dass behinderte Menschen für die Gesellschaft weniger wertvoll sind und sich mit "weniger zufrieden geben” müssen.  Die oft unbewusste und subtile Ablehnung wirkt sich negativ auf das Selbstwertgefühl, die Chancen und die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen aus.

Roots to Rise hat das Privileg, Agile in diesem Jahr bei der spannenden Aufgabe der Entwicklung seiner neuen Strategie zu begleiten! Als externe Coaches arbeiten wir mit den Mitarbeitern und Vorstandsmitgliedern von Agile, die tagtäglich persönlich von den zahlreichen Herausforderungen betroffen sind, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind, um einen Schritt zurückzutreten und strategische Entscheidungen aus einer analytischen Distanz zu treffen. 

Wir unsererseits lernen die komplexen und vielfältigen Barrieren kennen, mit denen Menschen mit Behinderungen auf allen Ebenen unseres gesellschaftlichen und politischen Lebens konfrontiert sind, und wir lernen, über unsere möglichen unbewussten Ablehnungen nachzudenken. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit!

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Stärkung von NGOs und Förderung der Organisationsentwicklung: Interview mit Beatrice Schulter

24. Juli 2023

 

"Inklusivität und gegenseitiges Lernen sind die wichtigsten Zutaten für einen positiven Wandel", sagt Beatrice Schulter, Gründerin und Geschäftsleiterin von Roots to Rise. In diesem Interview erzählt sie von ihrem inspirierenden Weg in der internationalen Zusammenarbeit und unterstreicht die Bedeutung partizipativer Methoden zur Stärkung von Organisationen und zur Förderung der globalen Bildung.

 

Beatrice Schulter hat mit ihrer Erfahrung in der Strategie- und Organisationsentwicklung einen bedeutenden Einfluss auf gemeinnützige Organisationen weltweit, insbesondere in den Bereichen Bildung und Kinderrechte, ausgeübt.

Im Interview unterstreicht Beatrice die wichtige Rolle, die NGOs für den Aufbaugerechter Gesellschaften spielen, und spricht über die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. Sie spricht auch über ihre Leidenschaft für partizipative Methoden und deren Vorteile in Workshops und Meetings.

 

Wenn Sie daran interessiert sind, positive Veränderungen in gemeinnützigen Organisationen herbeizuführen und die Kraft partizipativer Methoden zu entdecken, nutzen Sie die Gelegenheit, die wertvollen Ressourcen und Erkenntnisse von Beatrice zu erkunden.

 

Vielen Dank an Sorina Ioana Crisan für ihre hervorragende Arbeit und das inspirierende Projekt der Interviews mit Forschern, Wissenschaftlern und Fachleuten.


Check out her website !

Liberating Structures im RECI voranbringen

30. Januar 2022 

Roots to Rise setzte 2022 sein laufendes Mandat mit dem RECI, dem Schweizer Netzwerk für Bildung und internationale Zusammenarbeit, fort.

 

Eines der Highlights, die wir in das Netzwerk einbringen konnten, war eine Reihe von Workshops und Aktivitäten zur Förderung interaktiver Workshop- und Meeting-Methoden, die in der Arbeit mit Erwachsenen angewendet werden können.

 

Konkret haben wir Methoden aus den "Liberating Structures" verwendet. 

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Abschluss des Strategieprozesses mit PEP

5. November 2022

Nach zwei Jahren der Zusammenarbeit zur Unterstützung von PEP, der Schweizer Expertenorganisation für die Prävention von Essstörungen, wurde der Prozess mit einem Strategieworkshop abgeschlossen.

Mit unserer Hilfe hat PEP seine Führungsstruktur und die Funktionsweise des Vorstands gestärkt, mit einer starken Gruppe von Experten, die unter einer gemeinsamen Vision arbeiten, um diese kleine und einzigartige Organisation zu führen. In einem partizipativen Prozess, an dem der Vorstand, das Team und alle beteiligten Experte und Expertinnen beteiligt waren, hat PEP eine klare Vision und Mission sowie vier strategische Eckpfeiler für die kommenden Jahre entwickelt.

Während des abschliessenden Strategieworkshops mit allen Beteiligten haben wir die Gruppe dabei angeleitet, die Unterziele und Aktivitäten, mit denen die strategischen Ziele erreicht werden sollen, festzulegen und zu priorisieren.

 

Wir wünschen PEP viel Erfolg für die weitere Arbeit!

 

Die Arbeit, die ihr leistet, ist unglaublich wichtig, da ihr Lücken in den Angeboten zur Prävention von Essstörungen in der Schweiz füllt!

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Schweizer Stiftungssymposium 2022 – Tango oder Eiertanz?

1. September 2022 


Das diesjährige Stiftungssymposium 2022, organisiert von SwissFoundations, bot ein spannendes Spektrum an Perspektiven rund um Entwicklungen in der diversen Schweizer Stiftungslandschaft. Die Vertreter:Innen aus Vergabestiftungen und NGOs tanzten über die Konferenzplattform, inspirierende Ideen und Innovationen wurden ausgetauscht und einige Referent-Innen und Teilnehmende wagten auch ganz ausgefallene neue Schritte. 

Doch auch dieses Jahr zeigte sich einmal mehr, wie schwierig der Tango zwischen Gebern und Empfängern manchmal ist. Egal, ob es um digitalisierte Prozesse für das Matching und die Vergabe geht, oder ob eine Stiftung nur projektbezogene oder ungebundene Finanzierung vergibt. «Vertrauen» war denn auch die wohl meistgenannte Prämisse für eine gelungene Zusammenarbeit mit grösstmöglicher Wirkung.

 

Das Symposium war jedenfalls auch dieses Jahr wieder ein sehr spannender Anlass, der das Denken anregte, und das Wissen und das gegenseitige Verständnis förderte.

Abschluss des Strategieprozesses mit PEP

5. November 2022

Nach zwei Jahren der Zusammenarbeit zur Unterstützung von PEP, der Schweizer Expertenorganisation für die Prävention von Essstörungen, wurde der Prozess mit einem Strategieworkshop abgeschlossen.

Mit unserer Hilfe hat PEP seine Führungsstruktur und die Funktionsweise des Vorstands gestärkt, mit einer starken Gruppe von Experten, die unter einer gemeinsamen Vision arbeiten, um diese kleine und einzigartige Organisation zu führen. In einem partizipativen Prozess, an dem der Vorstand, das Team und alle beteiligten Experte und Expertinnen beteiligt waren, hat PEP eine klare Vision und Mission sowie vier strategische Eckpfeiler für die kommenden Jahre entwickelt.

Während des abschliessenden Strategieworkshops mit allen Beteiligten haben wir die Gruppe dabei angeleitet, die Unterziele und Aktivitäten, mit denen die strategischen Ziele erreicht werden sollen, festzulegen und zu priorisieren.

 

Wir wünschen PEP viel Erfolg für die weitere Arbeit!

 

Die Arbeit, die ihr leistet, ist unglaublich wichtig, da ihr Lücken in den Angeboten zur Prävention von Essstörungen in der Schweiz füllt!

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Schweizer Stiftungssymposium 2022 – Tango oder Eiertanz?

1. September 2022 


Das diesjährige Stiftungssymposium 2022, organisiert von SwissFoundations, bot ein spannendes Spektrum an Perspektiven rund um Entwicklungen in der diversen Schweizer Stiftungslandschaft. Die Vertreter:Innen aus Vergabestiftungen und NGOs tanzten über die Konferenzplattform, inspirierende Ideen und Innovationen wurden ausgetauscht und einige Referent-Innen und Teilnehmende wagten auch ganz ausgefallene neue Schritte. 

Doch auch dieses Jahr zeigte sich einmal mehr, wie schwierig der Tango zwischen Gebern und Empfängern manchmal ist. Egal, ob es um digitalisierte Prozesse für das Matching und die Vergabe geht, oder ob eine Stiftung nur projektbezogene oder ungebundene Finanzierung vergibt. «Vertrauen» war denn auch die wohl meistgenannte Prämisse für eine gelungene Zusammenarbeit mit grösstmöglicher Wirkung.

 

Das Symposium war jedenfalls auch dieses Jahr wieder ein sehr spannender Anlass, der das Denken anregte, und das Wissen und das gegenseitige Verständnis förderte.

Cybersicherheit: ein unumgängliches Thema für NGOs

22. Juni 2022 

Cyberangriffe im Bereich der Entwicklungshilfe und der humanitären Hilfe  haben zugenommen. Die meisten Organisationen sind von Technologien abhängig, die für die Koordination von Einsätzen vor Ort unerlässlich sind. Die meisten Akteure sind jedoch bei weitem nicht auf die Bewältigung eines Cyberangriffs vorbereitet und für die Problematik wenig sensibilisiert. Am CAGI-Anlass "Boost your cyber skills - a cybersecurity event for Nonprofit Organisations" vom 22. Juni 2022 warnte CISO Alain Ceccato: "Es geht nicht mehr darum, "ob", sondern "wann" Ihre Organisation von einer Cyberattacke betroffen sein wird."

 

Die technische Schwäche von NGOs und ihr Zugang zu wertvollen Daten über gefährdete Begünstigte und Spendergelder machen sie zu attraktiven Zielen für Cyberkriminelle.

Die Umsetzung einer wirksamen Cybersicherheit ist jedoch kostspielig und erfordert langfristige Investitionen. Aus diesem Grund sollten die Herausforderungen der Cybersicherheit in die Strategie einer Organisation integriert werden. Das Senior Management muss umfassend informiert werden, um die Kosten zu budgetieren. All dies mag komplex und abstrakt erscheinen, insbesondere für kleine Organisationen, diekeine im IT-Bereich ausgebildeten Personen haben.

Glücklicherweise gibt es Lösungen!  Das CyberPeace Institute kann Sie zum Beispiel durch den Prozess der Implementierung von Cybersicherheit entsprechend der Grösse und den Bedürfnissen Ihrer Organisation führen.

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Chancen und Grenzen der kollaborativen Philanthropie

16. Juni 2022 

 

Was ist kollaborative Philanthropie und welche Formen gibt es in der Schweiz? Was sind aktuelle Trends, Chancen und Herausforderungen?

 

Das Center for Philanthropy Studies der Universität Basel, CEPS, organisierte am 16. Juni 2022 eine Diskussion zu diesem Thema und boten einen Einblick in ihre Forschung.

Eines der spezifischen Themen drehte sich rund um Dachstiftungen. “Eine Dachstiftung ist eine Stiftung, welche eine Plattform aktiv anbietet, damit Stifter unter ihrem Dach ihre Stiftungen mit selbst bestimmten gemeinnützigen Zwecken errichten.” (www.dachstiftung.ch)

Die erste Dachstiftung der Schweiz, die Limmat Stiftung, wurde 1972 gegründet. Danach gab es keine weitere Entwicklung in diesem Bereich, bis Anfang der 2000er Jahre.

Heute gibt es 27 Dachstiftungen mit einem Stiftungskapital von annähernd 1 Milliarde CHF ( 1% des gesamten Stiftungskapitals in der Schweiz). Diese Dachstiftungen sind von unterschiedlicher Grösse und Ausrichtung. Was sie eint, ist die Idee, die Effektivität bei der Verwaltung von Spenden zu erhöhen und die Mittel Organisationen zukommen zu lassen, die Projekte zur Verwirklichung der Stiftungsziele umsetzen.

Die grösste Herausforderung bei der kollaborativen Philanthropie ist nach wie vor die Zusammenarbeit zwischen Geldgebern und Geldnehmern. Die weit verbreitete Geheimniskrämerei und der Selbstschutz der Vergabestiftungen  sind immer noch ein grosses Hindernis für die  effiziente Weiterleitung der verfügbaren Mittel für den sozialen Wandel. Es ist klar, dass dieses Problem viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Dachstiftungen könnten eine wichtige Rolle spielen, um den Austausch und die Vertrauensbildung zwischen Geldgebern und Organisationen, die Mittel beantragen, zu fördern.

Geschichten für Advocacy

19. Mai 2022 

 

Auf der Veranstaltung "State of Advocacy - How to keep relevant in times of global disruption?", die vom International Geneva Welcome Centre CAGI organisiert wurde, gab Lukasz Bochenek von Leidar eine aufschlussreiche und zum Nachdenken anregende Analyse des aktuellen globalen Kontextes und was dies für die Advocacy-Arbeit von NGOs bedeutet. Anschliessend wurden die Themen mit zwei Sachkundigen der Praxis  diskutiert: Alexandre Munafò, Direktor für strategische Partnerschaften und Kommunikation bei Interpeace, und Catherine Laverty, Direktorin für Kommunikation und Politik bei der Global Self-Care Federation.

Kurz und bündig: Advocacy ist ein strategischer Prozess mit zwei miteinander verknüpften Zielen: Die Erlangung von Unterstützung durch Dritte und die Gestaltung des Umfelds. Dies erfordert einen dualen Ansatz und ein Systemdenken mit einem zirkulären Prozess.

 

Im aktuellen globalen Kontext konkurrieren verschiedene Narrative um die Aufmerksamkeit des Publikums. Nach der Covid-19-Pandemie und dem nahtlosen Übergang der weltweiten Aufmerksamkeit auf die Ukraine, herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung eine gewisse Müdigkeit. Damit sich NGO in diesem herausfordernden Kontext positionieren können, sind starke, evidenzbasierte Erzählungen erforderlich, und zielgerichtetes Storytelling wird immer wichtiger.

Inspirierendes Gespräch mit Rutger Bregman

7. April 2022 

 

Das Erzählen von Geschichten gibt den

Menschen ein Ziel und einen Rahmen, um ihrem Leben einen Sinn zu geben. Dies ist eine der Kernthesen von Rutger Bregman, niederländischer Historiker, Aktivist und Autor von "Utopien für Realisten" (2017) und "Im Grunde gut" (2020). 

In einem Gespräch anlässlich der 50-Jahr-Feier des ETH-Zentrums für Entwicklung und Zusammenarbeit (NADEL) zeigte Rutger Bregman auf, wie man neue Narrative über die menschliche Natur entwickeln kann - eine Notwendigkeit, die nie offensichtlicher ist als in Krisen- und Kriegszeiten, wenn die Wahrheit das erste Opfer ist. 

Ist es wirklich so, dass Toilettenpapier zu Beginn der Covid-19-Pandemie knapp wurde, weil Menschen panische, egoistische Wesen ohne Empathie sind?

 Oder war es nur ein Symptom der blossen Tatsache, dass Toilettenpapier plötzlich an anderen Orten gebraucht wurde als zuvor: in den Wohnungen der Menschen und nicht mehr am Arbeitsplatz oder in Restaurants? Eine einfache Verteilungsverschiebung? 

 

Anstatt die evolutionäre Regel des "survival of the fittest" als "Überleben des Stärksten und Egoistischsten" zu verstehen, sollte sie vielmehr als "Überleben des Freundlichsten" bezeichnet werden - die menschliche Spezies wäre ohne massive Kooperation in den vergangenen Hunderttausenden von Jahren überhaupt nirgends hingekommen! 

Was für eine wunderbare und aufbauende Perspektive inmitten von schlechten und noch schlechteren Nachrichten überall. Es liegt an uns, solche aufbauenden Erzählungen zu schaffen, die die Menschen dazu inspirieren, freundlich zu sein. "Menschen können durch echtes Interesse und Freundlichkeit überzeugt werden - sicher nicht, indem man sie als Idioten bezeichnet!". Dies ist wahrscheinlich die einfachste und auch lustigste Erklärung der gewaltfreien Kommunikationshaltung, die je formuliert wurde 😊

Roots to Rise hat neu seinen Sitz in Vicques, Jura

 

26. April, 2022

Roots to Rise hat seine Registrierung geändert und hat seit dem 26. April seinen Sitz im Val Terbi, Kanton Jura.

 

Die beiden ständigen Mitarbeiterinnen Beatrice Schulter und Nadine Bernasconi arbeiten wie bisher von ihren Heimbüros aus: Beatrice in Vicques, Jura, und Nadine in Onex, Genf, von wo aus sie weiterhin Kunden aus der ganzen Schweiz und der ganzen Welt betreuen.

Visualisierungs-workshop bei echtpraktisch.ch

 

15. März, 2022

 

Beatrice Schulter nahm am Visualisierungsworkshop mit Roland Siegenthaler von https://echtpraktisch.ch in Zürich teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden Schritt für Schritt und auf spielerische Weise angeleitet abstrakte und komplexe Informationen mit Unterstützung von Visualisierungen zu vermitteln. Zudem verstanden wir, dass jeder und jede zeichnen kann - auch wenn wir vielleicht aus der Schule behalten haben, dass dies bei uns nicht der Fall sei.

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Vertrauen in den Prozess!

 

26. January 26, 2022

Der herausfordernde Organisationsentwicklungsprozess bei Comundo ist zu einem guten Ende gebracht worden. Nach dem erfolgreichen Workshop im Juni 2021 (Link zum Newsartikel) hat die Kerngruppe Kriterien und Optionen für strukturelle Anpassungen erarbeitet. In dieser Phase traten einmal mehr die gegensätzlichen Positionen und Befürchtungen zutage, die bei Veränderungen in einer Organisation mit einer langen Geschichte unweigerlich auftreten.

 

Beim zweiten persönlichen Workshop mit allen Beteiligten am 4. Dezember 2021 wurden die Optionen kritisch diskutiert und bewertet. Am Ende des Tages schien es, dass es unüberwindbare Differenzen gibt und keine Lösung in Sicht ist, die den unterschiedlichen Positionen gerecht werden könnte.

Am 26. Januar führten wir einen letzten Workshop mit der Kerngruppe durch. Mit den Methoden 1-2-4-alle und mit einem Konversationscafé (Liberating structures) blickten wir auf den Prozess zurück, analysierten die Ergebnisse des letzten Workshops und kamen zu einer gemeinsamen Entscheidung für das weitere Vorgehen. Der Prozess nahm im letzten Moment eine wundersame Wendung hin zu einer machbaren Lösung, die von allen Beteiligten getragen werden kann.

Aufbruch in unbekannte Gefilde für Partnerschaften für die SDGs

 

30. November, 2021

Roots to Rise hat an den Building Bridges-Veranstaltungen 2021 in Genf teilgenommen, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Finanzen und Impact Investments zu informieren.

Building Bridges bringt die verschiedenen Sektoren zusammen, die zusammenarbeiten müssen, um die SDGs zu erreichen, und die leider traditionell eher in Silos arbeiten. 

 

Die Veranstaltungen waren äusserst aufschlussreich und machten einmal mehr deutlich, dass der Privat- und der Bankensektor eine andere Sprache sprechen als der Bereich Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte.

Dies ist eine ständige Herausforderung, die von beiden Seiten angegangen werden muss, indem die Interaktion fortgesetzt und weiter verstärkt wird.

Unterschiedliche Positionen zusammenbringen

26. Juni, 2021

 

Am 26. Juni hielten wir in Luzern einen gemeinsamen Workshop mit Vertretern von Comundo und seiner Trägervereine ab. Dieser Workshop baute auf den umfangreichen Vorbereitungen und Auswertungen in der ersten Jahreshälfte auf: Eine umfangreiche Umfrage zu Fragen der Kultur, der Werte, der Struktur, der Geschichte und der Ideen für die Zukunft, an der über 150 Personen teilgenommen hatten; 8 Online-Workshops mit Vertretern der Mitgliedsorganisationen und der Comundo-Geschäftsstelle; und monatliche Treffen der Kerngruppe für Organisationsentwicklung. ​

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Sockenspiel

Ein reichhaltiger Korb von Themen, die für die künftige Entwicklung von Comundo in Betracht zu ziehen sind, wurde in die Diskussion mit fast 30 Teilnehmern eingebracht. Es wurde über gegensätzliche Positionen diskutiert, gerungen, zugehört, voneinander gelernt und konkrete Lösungsvorschläge entwickelt. Und vor allem: Die Menschen, die sich für Comundo einsetzen lernten sich kennen und kamen sich näher. Ein sehr erfolgreicher Zwischenstand in einem komplexen Organisationsentwicklungsprozess.​

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Donor Magic Care

 

8. Juni, 2021

Nach dem ersten Jahr des Kapazitätsaufbaus und der Coaching-Unterstützung im Jahr 2020 setzte Roots to Rise die Unterstützung von Sexuelle Gesundheit Schweiz fort. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf zwei Workshops, einem im April und einem im Juni, in denen wir die Grundlagen des Fundraisings wiederholten.

 

Basierend auf den vom Team gesetzten Prioritäten vertieften wir die Diskussion über das, was wir "donor magic care" nennen, und entwickelten Wege, wie das Team seine Beziehungen zu bestehenden und zukünftigen Spendern magisch gestalten kann.

Die nächste Stufe erklimmen

 

8. January, 2021

PEP ist eine Organisation, die sich auf die Prävention von Essstörungen in der Schweiz spezialisiert hat. Nach vielen Jahren der Arbeit in diesem Bereich und dem Aufbau von Fachwissen und Projekten hat PEP Roots to Rise um Unterstützung bei der Stärkung ihrer Führung und der Entwicklung ihrer ersten Strategie gebeten.

 

Am 18. November und 16. Dezember 2020 fanden die ersten Online-Workshops mit dem Vorstand und am 8. Januar 2021 mit dem Gesamtteam statt, um die Schlüsselelemente einer Strategie kennenzulernen und eine erste Diskussion über die Vision und Mission der Organisation zu führen. 

Ein positives erstes Geschäftsjahr

 

23. December, 2020

Das Jahr 2020 wird als ein sehr herausforderndes Jahr in die Geschichte eingehen, das Schwierigkeiten mit sich brachte, für die wir zum Teil einige Jahre brauchen werden, um zu einer Art neuer Normalität zurückzukehren... 2020 hat uns auf jeden Fall etwas über Lernen und agiles strategisches Management beigebracht!

 

2020 war auch das erste Geschäftsjahr für Roots to Rise. Trotz aller Unwägbarkeiten und der Notwendigkeit, sich ständig an die sich verändernde Situation anzupassen, war es ein sehr lohnenswertes und erfolgreiches Jahr. Unser Team ist um einen Festangestellten und zwei Freelance gewachsen, die sich auf das Abenteuer einlassen, Non-Profit-Organisationen in dem zu unterstützen, was auch für uns selber erfolgreich genutzt haben:

 

Organisationsentwicklung, agiles Management und ständiges Lernen für strategisches Handeln in einem sich ständig verändernden Umfeld!

Kick-off für einen komplexen Organisationsentwicklungsprozess

30. Oktober 30, 2020

Comundo, die grösste Schweizer Organisation für personelle Entwicklungszusammenarbeit, hat Roots to Rise mit der Begleitung eines Organisationsentwicklungsprozesses betraut. Ziel ist die Konsolidierung der Struktur nach bedeutenden organisatorischen Veränderungen: eine von drei Mitgliedsorganisationen ist ausgetreten, eine weitere wurde kürzlich integriert.

Am 30. Oktober haben wir den Kick-off-Workshop mit der für diesen Prozess verantwortlichen Kerngruppe in Luzern moderiert. Vertreter der Comundo-Geschäftsstelle, der Mitgliedsorganisationen und des Vorstands erarbeiteten spezifische Ziele, Schlüsselfragen und potenzielle Fallstricke, die für den Prozess, der im Januar 2021 beginnen wird, zu berücksichtigen sind.

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Nadine Bernasconi schliesst sich Roots to Rise an

19. Oktober, 2020

 

VERANTWORTLICHE KOMMUNIKATION UND ADMINISTRATION

 

Wir freuen uns sehr, Nadine Bernasconi Pétermann in unserem Team begrüssen zu dürfen!

Mit ihrem Hintergrund in internationalen Beziehungen und interkulturellem Konfliktmanagement sowie ihrer breiten Erfahrung in der Kommunikation mit verschiedenen NGOs wird sie unser Team mit ihren Fähigkeiten und Ideen stärken.

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Roots to Rise mit der Geschäftsstelle des RECI betraut   

1. Juli, 2020

Roots to Rise wurde mit dem Teilzeitmandat für die Leitung der RECI Geschäftsstelle, dem Schweizer Netzwerk für Bildung und internationale Zusammenarbeit, betraut.

 

Beatrice Schulter, deren beruflicher Werdegang im Bildungsbereich begann und die sich in den ersten Jahren des RECI als eines dessen Vorstandsmitglieder engagierte, wird als Geschäftsleiterin des RECI die neue Strategie entwickeln, einschliesslich der Stärkung des Netzwerks, der Beteiligung seiner Mitglieder sowie der Ressourcenentwicklung.

 

 

Online-Workshops zum Thema Fundraising

6. Juni, 2020

 

Roots to Rise unterstützt Sexuelle Gesundheit Schweiz bei der Entwicklung ihrer Strategie für den Ressourcenaufbau und der Stärkung ihrer Fundraising-Kapazitäten. Sexuelle Gesundheit Schweiz ist die Dachorganisation der Zentren für sexuelle Gesundheit in der Schweiz.

 

Höhepunkt der Begleitung durch Roots to Rise sind in diesem Jahr zwei Workshops mit Schulung, Gruppenarbeiten und Projektaufgaben. Aufgrund von Covid-Beschränkungen wurden die beiden Workshops am 19. Mai und am 6. Juni online durchgeführt, mit Einzel- und Gruppencoaching für die im ersten Workshop identifizierten Aufgaben.

 

Wir waren begeistert davon, interaktive Workshop-Methoden online auszuprobieren und herauszufinden, wie man sie anpassen kann.

Sich für eine neue Strategie bereit machen

2. Juni, 2020

Roots to Rise begleitet die in Genf basierte NGO Nonviolent Peaceforce in einem partizipativen Strategieprozess und Stärkung der Organisationsverwaltung.

 

Für die Gesamtkoordination dieses Prozesses wurde ein Strategie-Management-Team (SMT) mit VertreterInnen aus der Geschäftsleitung in verschiedenen Ländern und aus dem Vorstand aufgestellt.

In den Kick-off-Meetings mit dem SMT am 29. Mai und mit dem Vorstand am 2. Juni haben wir die Weichen für diesen anspruchsvollen Prozess gestellt. Da Nonviolent Peaceforce weltweit agiert, findet dieser Strategieentwicklungsprozess größtenteils online statt - ausnahmsweise nicht wegen Covid.

 

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Vergabestiftungen, die während und nach der Covid-19-Krise Zuschüsse gewähren

7. April 2020

 

Vergabestiftungen sind in Zeiten von Covid-19 besonders gefordert!

 

  • Was sind mögliche Auswirkungen der Krise auf das Stiftungsvermögen?

  • Welche Massnahmen muss der Stiftungsrat oder Vorstand für die weitere Zusammenarbeit mit den begünstigten Organisationen ergreifen?

  • Was ändert sich, wie kommunizieren wir?

  • Was sind die konkreten Auswirkungen auf unsere Stiftung während und insbesondere nach Covid-19? Was ist das Potenzial, was muss neu überdacht werden?

  • Wie kann unsere Stiftung die konstruktive Wiederaufnahme des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in unserem Land und international unterstützen?

Der Non-Profit-Sektor hat das Potenzial und die Verantwortung, einen entscheidenden Beitrag zur Überwindung der Krise zu leisten. Die Agilität und Innovationskraft von Stiftungen und NGOs, die auf die Situation reagieren, ist gefragt!

Vergabestiftungen sind wichtige Akteure, um die Weiterarbeit und das Überleben kleiner und mittlerer NGOs zu sichern. Sie erbringen eine Vielzahl von Leistungen, die gerade jetzt für das Überleben der am stärksten benachteiligten Gruppen der Gesellschaft und damit für uns alle wichtig sind!

Update August 2020

Mehr als 60 Stiftungen haben an unserer Umfrage teilgenommen, wie sie auf die Situation reagieren und sich an der Diskussion über die Gestaltung der Zukunft der #Philanthropie beteiligen #NotBackToNormal #ForwardToNormal

​Covid-19: Notfall-Coaching - kostenlos!

März 21, 2020

 

Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Massnahmen - diese Wahrheit hat sich in den letzten Tagen für uns alle gezeigt!

 

Aufgrund der Corona-Situation, die den gesamten Globus betrifft, stehen gemeinnützige Organisationen vor grossen Herausforderungen. Sie müssen auf so vielen verschiedenen Ebenen schnell handeln: 

  • Absage von Veranstaltungen, Konferenzen, Schulungen und anderen Programmaktivitäten;

  • Neuplanung und Anpassung von Sofortmassnahmen;

  • Ergreifen von Schutzmassnahmen für ihre Begünstigten, Mitarbeiter und Partner;

  • das Team fit machen und technisch so ausstatten, dass es auch online zusammenarbeiten kann;

  • Verhandlungen mit Geldgebern, um die Genehmigung für notwendige Änderungen zu erhalten;

  • sowie die Erwägung verschiedener programmatischer und finanzieller Szenarien für den Rest des Jahres;

  • Und das alles in einer Situation grosser Unsicherheit.

 

Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und Agilität werden uns helfen, mit dieser Situation konstruktiv umzugehen!

 

 

 

Stand Mai 2020

Von März bis Mai 2020 bot Roots to Rise kostenloses Notfall-Ferncoaching, praktische Beratung und Unterstützung für gemeinnützige Führungskräfte, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von mehr als 10 NGOs weltweit.

 

  • Krisenmanagement und Teammanagement aus der Ferne

  • Mobilisierung der Führungsspitze - insbesondere der Vorstandsmitglieder - für dringende wichtige Entscheidungen

  • Entwicklung verschiedener Szenarien für ihren Arbeitsplan und die Mittelbeschaffung während des Krisenjahres

 

Lesen Sie über die wichtigsten Erkenntnisse, die wir gemeinsam mit unseren Kunden gewonnen haben, in unserem Blog "Was NGOs aus der Covid-19 Situation für die Gestaltung der Zukunft lernen können".

Interview über authentische Führung mit der Gründerin von Roots to Rise

März 31, 2020

 

Adriaan Groenewald, CEO der Leadership Platform, hat Beatrice Schulter eingeladen, an der Global Leadership Conversation teilzunehmen. Die Initiative bringt Führungskräfte und Führungsexperten und -expertinnen zusammen, um Lösungen für authentische und konstruktive Führung während der Dekade der authentischen Führung 2020 zu entwickeln.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Interview:

 

Führung ist eine Funktion, nicht eine Position.

Führung ist eine Haltung, kein Ereignis.

Führung ist eine kollektive Anstrengung, nicht die Leistung eines Einzelnen.

Beatrice' Vision von authentischer Führung wird von ihrem Motto "involve - inspire - empower" als Schlüsselschritte in einem Prozess zur Schaffung gemeinsamer Führung bestimmt.

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​Involve: Die Einbindung aller Beteiligten und insbesondere die Beteiligung derjenigen, deren Stimme oft nicht gehört wird, ermöglicht es den Verantwortlichen, unterschiedliche Bedürfnisse und Perspektiven zu berücksichtigen.

Inspire: Durch partizipative Prozesse werden alle Beteiligten dazu angeregt, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und innovative Wege zu beschreiten, um diese zu verwirklichen.

Empower: Befähigung bedeutet, den Einzelnen und die Gruppe mit dem notwendigen Wissen, den Fähigkeiten, Regeln und Verfahren auszustatten, die eine effektive Zusammenarbeit gewährleisten.

Interview Leadership

Marco Dolfini schliesst sich Roots to Rise an

18. März 2020

Wir freuen uns sehr, Marco Dolfini, einen hochprofessionellen und erfahrenen Fundraiser und Ressourcenentwickler mit hervorragenden Kenntnissen und einem starken Netzwerk in der Schweizer Spenderlandschaft, in unserem Freelance-Team willkommen zu heissen!

Ist unsere Strategie machbar?

26. Februar 2020

Diese Frage wollte das Team von männer.ch klären. Männer.ch ist die Dachorganisation Schweizer Männer und Väterorganisationen. Sie arbeiten mit einem feministischen Ansatz, um eine ganzheitliche Geschlechtergerechtigkeit in der Schweizer Gesellschaft zu erreichen.

 

Roots to Rise hat das männer.ch Team darin unterstützt, eine Analyse ihrer Strategie und Finanzen durchzuführen, und ihre Theorie der Veränderung zu klären. Am 26. Februar leiteten wir einen Teamworkshop mit dem Ziel herauszufinden, wie die Herausforderungen gelöst werden können: Welche Aktivitäten sollen priorisiert werden, wo gibt es zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten und wie kann Zeit und Energie so genutzt werden, dass es die besten Resultate gibt?

Können Gemeinnützigkeit und Unternehmertum zusammenpassen?

Februar 20, 2020

 

Roots to Rise war Teil der Diskussion um soziales Unternehmertum, die vom Centre for Philanthropy Studies der Universität Basel geführt wurde.

Wie lässt sich unternehmerischer Erfolg mit sozialen Anliegen verbinden, die traditionell von Non-Profit-Organisationen angegangen werden, und wie können die beiden Logiken zusammengeführt werden?

 

Die meisten Nichtregierungsorganisationen, die sich für einen langfristigen sozialen Wandel einsetzen, nutzen schon seit langem unternehmerische Elemente in ihren Geschäftsmodellen.

Diversifizierung unseres Teams

18. Februar 2020

 

Roots to Rise arbeitet an der Vergrösserung seines Freelance Teams, um seine Kunden besser betreuen zu können.

Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind erforderlich, damit NGOs ihren Auftrag in einem sich schnell verändernden Umfeld effektiv erfüllen können?

Es geht wirklich um ALLES: Strategie, Führung, Ressourcenentwicklung, agiles Management, Kommunikation und natürlich die verschiedenen thematischen Bereiche, an denen unsere Kunden arbeiten...

Die Geburt von Roots to Rise

3. Januar 2020

Roots to Rise wurde im Dezember 2019 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen und ist nun voll funktionsfähig.

Ein grosses Dankeschön an alle Partner und Freunde für den regen Austausch, das Brainstorming, die Diskussionen, die Ideen, die Unterstützung und den herzlichen Zuspruch in den letzten Monaten!

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