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  • AutorenbildNadine Bernasconi

Ist TikTok das ideale Netzwerk, um Ihren Sensibilisierungskampagnen neuen Schwung zu verleihen?

Die TikTok-App ist in der Welt der gemeinnützigen Organisationen noch weitgehend ungenutzt, dabei birgt sie ein enormes Potenzial. Die Plattform sammelt Videos von wenigen Sekunden Länge, die sich hauptsächlich um Humor, Tanz, Imitationen, Herausforderungen, Storytelling und vieles mehr drehen. Diese Themen ziehen oft die unter 20-Jährigen an, die am häufigsten im Netzwerk vertretenen NutzerInnen, junge Menschen, die nach Kreativität und Fantasie dürsten und das Netzwerk täglich weiterentwickeln.


Während der virtuellen Veranstaltung von Swissfundraising "TikTok – Spielerei für Junge oder wirkungsvoller Kanal für NPO?" erklärte Tamara Reinhard, Leitern Online-Marketing und -Kommunikation bei der Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS), dass TikTok ein Glücksfall für NGOs sei, die oft Schwierigkeiten hätten, die junge Generation zu erreichen und zu wissen, wie sie mit ihr sprechen sollten. Die NRO, die bereits auf der Plattform vertreten sind, nutzen sie hauptsächlich, um junge Menschen zu sensibilisieren und zu mobilisieren, die in Zukunft AktivistInnen, Freiwilligen oder SpenderInnen werden könnten. Mit diesen kurzen Videos können Sie starke Botschaften vermitteln und die Nutzer und Nutzerinnen über Ihre Sache aufklären, sie für aktuelle Probleme sensibilisieren oder bestimmte Vorurteile und Stigmata bekämpfen. Einige NGOs nutzen sie auch, um zu Aktionen aufzurufen, Tips zu geben oder einfach nur ein anderes, jüngeres Bild ihrer Organisation zu zeigen, mit dem sich die jungen NutzerInnen identifizieren könnten.


Es ist sehr wichtig, den Inhalt an das jeweilige soziale Netzwerk anzupassen, um Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln. So werden Sie beispielsweise auf Facebook eher mit emotionalen Inhalten spielen als auf LinkedIn, das eher professionell und praktisch ausgerichtet ist. Auf Twitter werden Sie auf das Teilen kurzer, aktueller und unmittelbarer Informationen setzen. Bei TikTok ist dieser Punkt sogar noch wichtiger: Sie sollten die sehr spezifischen Codes der Plattform nutzen und sich daran anpassen können und ein Auge auf Themen, Herausforderungen, Tänze oder Hashtags haben, die gerade im Trend liegen. Viele junge Menschen haben sich von anderen sozialen Netzwerken abgewandt, da die Inhalte und das Format nicht für sie geeignet waren.


NGOs nutzen TikTok jedoch noch nicht aktiv zum Fundraising, aber vielleicht bleiben die heutigen NutzerInnen in den nächsten Jahren auf der Plattform und werden in der Zukunft zu potenziellen Spendenden und Freiwilligen. Es ist also an der Zeit, zu überlegen, wie Sie dieses Netzwerk für Ihr Anliegen nutzen und einsetzen können, um Ihre Organisation auf die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungen im Fundraising und die Entwicklung von Kommunikationsstrategien für gemeinnützige Organisationen vorzubereiten.




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